Tag Archives: Bildung

Es gibt Feedback!

31 Okt

Im Frühjahr 2013 lief die Beteiligungsrunde „SchulLEBEN – Mehr als Lernen“ im Rahmen von Ichmache>Politik. Es hat ein paar Monate gedauert, aber nun haben wir ein erstes politisches Feedback vorliegen. Es kommt von der Steuerungsgruppe des „Zentrums Eigenständige Jugendpolitik“, die sich mit euren Ideen, Vorschlägen und Forderungen auseinandergesetzt und als Antwort ein 8-seitiges Feedbackschreiben verfasst hat.

logo zentrumDas Papier hangelt sich an den Fragebereichen entlang. Dabei wird verdeutlicht, welchen Vorschlägen der jungen Menschen die Steuerungsgruppe zustimmt, welche sie eher nicht teilt, wo sie Probleme sieht und für welche Punkte sie sich in den weiteren Diskussionen über eine Allianz für Jugend stark machen wird. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe kommentieren dabei insbesondere die Positionen, die ihrer Meinung nach Anknüpfungspunkte für die gemeinsame Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik bieten. Das Feedback bezieht aber auch die Positionen ein, für die aus Sicht der Steuerungsgruppe eine Umsetzung nicht möglich oder sinnvoll  ist.

››› Das komplette Antwortschreiben der Steuerungsgruppe

››› Zur Zusammenfassung der Ergebnisse von SchulLEBEN

Der neue Clip zu ‚WohlfühlFactorY‘

29 Okt

In unserer aktuellen Beteiligungsrunde geht es um euren Wohlfühlfaktor in Bildungsorten wie dem Ausbildungsbetrieb, der Schule, Uni oder den Jugendtreff. Auch eure Lebensgestaltung soll in den Blick genommen werden. Was braucht ihr von Gesellschaft und Politik, damit ihr euren eigenen Weg gehen könnt?

Mitmachen kann jede_r zwischen 12 und 27 Jahren. Mit euren Ideen und Positionen wird Jugendpolitik in Deutschland verbessert! https://tool.ichmache-politik.de

Mach mit, macht Politik!

WohlfühlFactorY- Die neue Beteiligungsrunde ist gestartet

14 Okt

In der Schule für’s Leben lernen? Der Leistungsdruck ist manchmal echt zu hoch? Für ein Jahr ins Ausland oder lieber nahtlos die Ausbildung anfangen – was sieht wohl besser aus in der Bewerbung? Schon wieder nur eine Teilzeitstelle … wenn das so weiter geht kann ich mir nie die eigene Wohnung leisten!

Mädchen mit Radio

Mariesol Fumy_jugendfotos.de

Das klingt ganz schön deprimierend? Bei [WohlfühlFactorY – Bildung und Lebenswege morgen] könnt ihr bis zum 2. Februar 2014 euren Blick mal auf die schönen Seiten des Lebens richten. Fachleute und Expert_innen sind sich nämlich einig, dass der Wohlfühlfaktor in bestimmten Lebensabschnitten, wie der Schul- oder Ausbildungszeit oder dem Berufsleben, von sehr entscheidender Bedeutung sein kann. Er hat Einfluss darauf, wie ihr lernt und was ihr für’s Leben mitnehmt.

Sie finden z. B. ihr müsst euch an Bildungsorten wie der Schule, dem Ausbildungsbetrieb oder dem Jugendtreff „wohlfühlen“, denn nur dann könnt ihr eure Persönlichkeit dort auch wirklich entwickeln. In dieser Runde möchten wir deshalb in Frage 1 von euch erfahren, was Bildungsorte denn genau bieten müssen, damit ihr euch dort wohlfühlen könnt?

In Frage 2 spielt das Thema Lebenswege eine Rolle: Inwieweit beeinflussen gesellschaftliche Einflüsse, wie die Schulzeitverkürzung oder Kurzzeit-Anstellungen, euch in der Gestaltung eures Lebens? Geht ihr auch mal Umwege, nehmt euch Auszeiten oder fangt sogar mal bei „Null“ an – und wie „wohl“ ist euch dabei?

Zu guter Letzt könnt ihr euch in Frage 3 der „WohlfühlFactorY“ damit auseinandersetzen, was ihr braucht, um euch in eurer Ausbildung und eurem zukünftigen Beruf sicher zu fühlen oder einfach ganz entspannt euren Lebensweg gehen zu können.

Bringt eure Ideen, Vorschläge und Forderungen ein und setzt somit euren Stempel auf die Themen Bildung und Übergänge im Prozess zur Entwicklung einer neuen Jugendpolitik. Durch euch wird sie verbessert!

Das Offlinewerkzeug zur aktuellen Runde

Das Offlinewerkzeug zum Ausdrucken

So geht’s

Dieser Clip erklärt kurz und knackig wie Ichmache>Politik funktioniert: http://youtu.be/mTe4JBVZt3Y
Beitragen:
Setzt euch auf eure Art, bei euch vor Ort, in der Gruppe/Klasse/Clique, mit den Fragen und Fachpositionen unter dem Motto [WohlfühlFactorY] auseinander Weiterlesen

Feedback zu Anerkennung außerschulischer Bildung

3 Jun

Bund-Länder-AG gibt Feedback

2012 haben wir die Meinungen, Vorschläge und Forderungen von Jugendlichen zur Anerkennung außerschulischer Bildung zusammengetragen und sie an relevante jugendpolitische Akteur_innen weitergeleitet. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie hat sich auf ihren letzten drei Sitzungen ausführlich mit den Ergebnissen der Beteiligungsrunde beschäftigt und viel darüber diskutiert. Nun liegt ihr Antwortschreiben vor.

››› Das komplette Antwortschreiben der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Das antworten die Mitglieder der Bund-Länder-AG:

Was auffällt: Die Mitglieder der Bund-Länder-AG begrüßen und teilen viele der Positionen der Jugendlichen.

So teilen sie die Einschätzung, dass außerschulische Bildung ein wichtiger Lernort ist, um den Erwerb verschiedenster Kompetenzen zu ermöglichen und das Entdecken eigener Stärken zu fördern. Auch unterstützen Die Mitglieder der Bund-Länder AG unterstützen zudem Weiterlesen

Die Ergebnisse von [SchulLEBEN – Mehr als Lernen]

23 Mai
IS2_photocase.com

IS2_photocase.com

[Darum ging’s]

Wie muss Schule aussehen und sein, damit junge Menschen sich hier wohlfühlen? Werden Schüler_innen eigentlich ausreichend am Schulgeschehen beteiligt? Wie müssen Kooperationen zwischen Schule und Jugendhilfe ausgestaltet sein, damit alle jungen Menschen dieselben Chancen und Fördermöglichkeiten bekommen? Um diese Fragestellungen drehte sich die Beteiligungsrunde [SchulLEBEN – Mehr als Lernen],  im Rahmen von Ichmache>Politik zum Thema „Schule als Lern- und Lebensort“, an der sich bis zum Frühling 2013 junge Menschen als Politik>Macher_innen beteiligt haben. Die Ergebnisse wurden nun von uns zusammengefasst.

Die Ergebnisse in aller Kürze:

  • Die Teilnehmenden machten deutlich: Schüler_innen müssen von Vornherein in Entscheidungen des Schullebens miteinbezogen werden. Wichtig ist ihnen hierbei, dass die Rahmenbedingungen für eine gelungene Mitbestimmung gewährleistet werden, z. B. über eine ausreichende finanzielle und inhaltliche Unterstützung der Schüler_innenvertretung.
  • Doch nicht nur Partizipation in der Schule ist den jungen Politikmacher_innen  wichtig: Jugend im Allgemeinen und Schülervertretungen im Speziellen benötigen einen festen Platz in politischen Strukturen. Durch eine effiziente Förderung und eine gute Struktur auf Stadtebene, könnte Partizipation auch bei kommunalpolitischen Themen umgesetzt werden.
  • Könnten es die jungen Politik>Macher_innen entscheiden, so würde es wohl mehr Möglichkeiten für eine Freizeitgestaltung außerhalb von Schule geben. Sie machten in vielen Beiträgen sehr deutlich, dass sie bereits sehr wenig Freizeit hätten und damit sehr unzufrieden sind. Ganz konkrete Maßnahmen, wie ein bundeseinheitlicher freier Nachmittag oder eine 35-Stunden-Woche für alle Schüler_innen wurden von den jungen Politik> Macher_innen als wichtig angesehen.
  • Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Trägern sind für die Teilnehmenden unabdingbar. Besonders wichtig sei es, die Interessen der jungen Menschen immer im Blick zu behalten und Kooperationen auf Augenhöhe zu gewährleisten.
  • Die Politik>Macher_innen sehen die Lehrer_innen als Schlüsselfiguren, wenn ein ganzheitliches Lernkonzept im Mittelpunkt des Schullebens stehen soll. Sie legen Wert auf den Einsatz vielfältiger Methoden und auf ein neues Verständnis der Beziehung von Leher_innen und Schüler_innen.

>>> Zur Zusammenfassung der Ergebnisse von [SchulLEBEN – Mehr als Lernen]

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