Jugendbeteiligung x 2

Strukturierter Dialog & Ichmache>Politik

Die Projekte Strukturierter Dialog und Ichmache>Politik verfolgen gemeinsam ein Ziel: die Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen.

Mit Graffiti besprühtes Zahnrad aus Metall. Foto: Alexander Franke | jugendfotos.de

Alexander Franke_jugendfotos.de

Während das Projekt zum Strukturierten Dialog die Partizipation junger Menschen an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland und Europa koordiniert, qualifiziert Ichmache>Politik die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik durch Jugendliche auf nationalem Level. Beide Projekte setzen darauf, dezentrale Prozesse der Auseinandersetzung anzustoßen, die auf junge Menschen und deren Bedürfnisse ausgerichtet sind. Deren Ergebnisse werden onlinegestützt gesammelt und schließlich gebündelt von beiden Projekten in den jeweiligen fachpolitischen Diskurs eingebracht.Die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik und die Umsetzung der EU-Jugendstrategie erfolgen anhand sehr ähnlicher Schwerpunktthemen. Somit bauen die beiden Beteiligungsprojekte nicht nur methodisch aufeinander auf, sondern bearbeiten auch ähnliche Inhalte und arbeiten dabei eng zusammen. Durch gemeinsame Materialien und zusammen umgesetzte Konsultationen haben junge Menschen so eine zentrale Anlaufstelle zur Beteiligung, von der ihre Positionen in die verschiedenen Prozesse eingebracht werden.
Bei Konsultationen, die von beiden Projekten gemeinsam durchgeführt werden, heißt es für die aktiven Projekte und Gruppen deshalb: Es ist egal, über welches Projekt Ihr Eure Meinungen und Positionen eintragt. Wir kümmern uns darum, dass die Ergebnisse in den richtigen Prozess (die Umsetzung der EU-Jugendstrategie oder die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik) einfließen.

Nachhaltige Jugendbeteiligung

Der Strukturierte Dialog und Ichmache>Politik haben das Potenzial, über die aktuellen Prozesse hinaus Wirkung zu erzielen. Das hier praktizierte Beteiligungskonzept könnte dazu dienen, kontinuierliche und nachhaltige Jugendbeteiligungsprozesse in ausgewählten Bereichen der Jugendpolitik zu verankern. Positiv ist auch, dass die Jugendbeteiligung von politischer Seite explizit gewollt ist. Aus Sicht des Deutschen Bundesjugendrings eignet sich eine dezentral angelegte und zentral gebündelte Beteiligung am besten für überregionale Beteiligungsprozesse. Das möchten wir auch zukünftig ermöglichen.

Das ePartool

Ein Schritt dahin ist die Entwicklung eines speziellen Online-Tools, das die Sammlung und Gewichtung von Beiträgen ebenso ermöglicht wie die Darstellung der Wirkung auf die politischen Prozesse. Dieses „ePartool“ wird von den Projekten bereits genutzt. Zukünftig sind noch viele weitere Funktionen sowie ein neues Design geplant. Mit Abschluss der Projekte wird es in seiner verbesserten Form interessierten Gruppen und Verbänden frei zur Verfügung stehen.

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