[Orientierung¿ LOS!]

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[ Darum geht’s ]

Übergänge – Überbrückungszeit – Überflieger_in! – Übung macht den Meister – über den Horizont hinaus – über etwas hinwegkommen – über etwas stolpern – überwinden – über sich hinauswachsen. Ihr habt bestimmt schon einige persönliche Übergänge erlebt!

Übergänge sind Lebensphasen, die nicht immer einfach zu meistern sind. Oft passieren sie ganz von selbst: Man wird älter, bringt die Pubertät hinter sich, koppelt sich ab vom Elternhaus und wird „erwachsen“. Viele Übergänge werden von außen strukturiert und vorgegeben: der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule und von dieser in die Ausbildung oder ins Studium und schließlich in den Beruf beispielsweise. Dazwischen werden Freiwilligendienste, Praktika, Neben- oder Minijobs, vielleicht Auslandsaufenthalte genutzt, um Wartezeiten zu überbrücken; oder sich eine Auszeit zum Verschnaufen und Orientieren zu nehmen. Die Freiräume, die noch bleiben, verbringen viele damit, darüber nachzudenken, was sie mal werden wollen und wie sie das schaffen können. Alles ganz schön verplant, oder?

Wenn einem die Zukunftsideen fehlen oder die Übergänge holpriger sind als gedacht, kann man auf die Hilfe von Eltern, Freunden, Projekten zur Berufsorientierung oder auf die Unterstützung von Arbeitsagentur und Schule zurückgreifen. Doch wie hilfreich sind diese Angebote wirklich? Die Gestaltung von Übergängen bzw. „Weichenstellungen für die Zukunft“ war Leitthema des 3. Fachforums zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Gleichzeitig beschäftigt das Thema auch Fachleute, die die EU-Jugendstrategie in Deutschland umsetzen. Bei ihnen steht das Lernen im Ausland im Mittelpunkt der Diskussionen.

Welchen Einfluss Schule, Gleichaltrige, außerschulische Bildungsorte, Auslandserfahrungen und die Wirtschaft auf eure Lebensgestaltung haben und welche Bedingungen nötig sind, um „Orientierungslosigkeit“ zu vermeiden – dazu könnt ihr euch jetzt positionieren!

[ So geht’s ]

Setzt euch auf eure Art, bei euch vor Ort, in der Gruppe/Klasse/Clique mit den Fachpositionen unter dem Motto [ Orientierung¿-Los! ] auseinander und entwickelt Positionen und Vorschläge dazu. Bis zum 18. November 2012 habt ihr Zeit, uns eure Ergebnisse online mitzuteilen – egal, ob über Ichmache>Politik (tool.ichmache-politik.de) oder über das Projekt zum Strukturierten Dialog (www.strukturierter-dialog.de/mitmachen/orientierungslos)
In einer zweiten Phase (3.- 16. Dezember 2012) können alle, die mitgemacht haben, aus den gesammelten Beiträgen diejenigen auswählen, die am wichtigsten sind. Wir sorgen dann dafür, dass eure Positionen in die Diskussionen und Debatten zur Verbesserung der Jugendpolitik im Bereich „Übergänge“ einfließen und ihr Feedback von den Fachleuten dazu erhaltet.

[So geht’s weiter ]

Eure Ergebnisse fließen sowohl in den Prozess zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland als auch in den bundesweiten Prozess zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik ein. Ganz konkret haben politische Entscheidungsträger_innen und Fachleute aus Theorie und Praxis zugesagt, sich damit auseinanderzusetzen und euch im Anschluss ein Feedback zu geben. Bisher haben die Mitglieder der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie und die Mitglieder der Steuerungsgruppe für die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik sowie das Bundesjugendministerium dieses Feedback zugesichert. Sie spielen eine wesentliche Rolle für die Gestaltung des jeweiligen Prozesses.

[ Jugendbeteiligung mal zwei ]

Strukturierter Dialog & Ichmache>Politik

Das Projekt Ichmache>Politik sorgt dafür, dass die Eigenständige Jugendpolitik (EiJP) in Deutschland nicht ohne euch entwickelt wird, denn es sichert die Jugendbeteiligung am Prozess ab. Im Rahmen der Entwicklung einer EiJP in Deutschland treffen Fachleute aus Politik und Gesellschaft in sogenannten Fachforen aufeinander und entwickeln hier Vorschläge für die Leitlinen einer EiJP. Ihr seid die Jury. Ihr bewertet die Vorschläge der Fachleute auf Grundlage eurer Lebensrealität und macht eigene Vorschläge. Dadurch qualifiziert ihr die Eigenständige Jugendpolitik.
www.ichmache-politik.de

Der Strukturierte Dialog sorgt dafür, dass eure Meinungen und Vorschläge von den politisch Verantwortlichen bei der Umsetzung europäischer Jugendpolitik (kurz: der EU-Jugendstrategie) einbezogen werden – auf europäischer Ebene und auch in Deutschland. Der Dialog zwischen Jugend und Politik wird dabei auf allen Ebenen geführt: Themen, die in ganz Europa relevant sind, werden von euch vor Ort und regional besprochen und dann national und europaweit gebündelt und diskutiert. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten in der Vielfalt der Meinungen herauszuarbeiten.
www.strukturierter-dialog.de

Wir machen´s zusammen

Die beiden politischen Prozesse und die beiden Jugendbeteiligungsprozesse haben jede Menge inhaltliche und methodische Schnittstellen. Deshalb arbeiten das Projekt zum Strukturierten Dialog und Ichmache>Politik eng zusammen. Zu bestimmten Themen organisieren wir auch gemeinsame Beteiligungsrunden. Für euch heißt das: Es ist egal, über welches Projekt ihr eure Meinungen und Positionen eintragt. Wir kümmern uns darum, dass die Ergebnisse in den richtigen Prozess (die Umsetzung der EU-Jugendstrategie oder die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik) einfließen.

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