[Jugendbeteiligung – selbstverständlich?!]

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[ Worum´s geht ]

Partizipation junger Menschen hat viele Gesichter. Die unterschiedlichsten Projekte ermöglichen es Jugendlichen sich zu beteiligen. Das kann mithilfe einer Online-Plattform, wie der unseren, passieren oder aber über selbstorganisierte Gruppen Jugendlicher, wie z.B. Jugendverbände, Schüler_innenvertretung und Jugend- und Auszubildendenvertretung. Punktuell werden auch politische Strukturen für Jugendbeteiligung geschaffen, z. B. können sogenannte Jugendvertreter_innen im Jugendhilfeausschuss für andere Jugendliche des Stadtteils sprechen oder es werden Jugendversammlungen organisiert. Beizeiten werden Jugendliche befragt, wie sie sich ihren Kiez wünschen oder wie der Skater Park um die Ecke gestaltet werden soll. All das und vieles mehr wird unter dem Begriff Partizipation zusammengefasst. Hierbei muss jedoch immer kritisch hinterfragt werden, ob überall wo Partizipation oder Jugendbeteiligung drauf steht auch tatsächlich Jugendbeteiligung drin ist.

Viele kluge Köpfe aus Politik, Jugendarbeit und Wissenschaft haben sich am 22. Februar auf dem zweiten Fachforum zur Eigenständigen Jugendpolitik mit dem Thema >> „Teilhabe junger Menschen vor Ort“ auseinandergesetzt. In Workshops wurden Thesen und Ideen für eine gelingende Partizipation erarbeitet. Ziel des Fachforums war es zu untersuchen, an welchen Stellen Jugendbeteiligung selbstverständlich werden muss und was hierfür nötig ist. Ihr habt auf unserem ePartool die Möglichkeit diese zu bewerten. Wie lebensnah sind die Vorschläge, wie schätzt ihr ihren Nutzen ein? Fallen euch weiter Ideen, um Kindern-und Jugendlichen, eine gute Partizipation am politischen  Geschehen zu ermöglichen? Gemeinsam mit den Ergebnissen der „Erwachsenen“ fließen eure Bewertungen in die Entwicklung zu einer Eigenständigen Jugendpolitik in Deutschland ein.
Also, macht  Politik!

[ Wie´s geht ]

Teilt uns vom 23.Mai bis zum 2. September 2012 eure Positionen und Vorschläge zu den Impulsen unter dem Motto [ Jugendbeteiligung – selbstverständlich?! ] über unser ePartool mit.
In einer zweiten Phase (17. – 30. September 2012) erhalten alle Teilnehmer_innen die Möglichkeit, aus den gesammelten Beiträgen diejenigen auszuwählen, die ihnen am wichtigsten sind.

[ Was passiert ]

Auf der Grundlage dieser Bewertungen wird das Projektbüro von Ichmache>Politik dann eine Zusammenfassung erstellen, die es dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung stellt. Eure Positionen werden in die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik (EiJP) einfließen. Der Prozess wird gesteuert vom sogenannten >>„Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“. Hier sitzen Vertreter aus Bund, Land, Kommune und Jugend(-verbands)arbeit zusammen und werten die Ergebnisse der Fachforen und der Jugendbeteiligung aus, um daraus ein neues, eigenständiges Politikfeld zu stricken, dass sich ausschließlich an den Interessen junger Menschen, also an euren Belangen, orientiert. Das „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“ hat zugesichert, euch ein Feedback darüber zu geben, was mit euren Positionen und Vorschlägen passiert, ob sie umgesetzt wurden oder nicht und warum.

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