EUROPAmacht>Peerlearning

6 Mrz

Die Frage, was eine gute Jugendpolitik ist, stellten sich im Rahmen des Multilateralen Kooperationsprojektes Vertreter_innen verschiedener europäischer Länder. Denn: Jugendpolitik ist viel mehr als ein nationales Thema, wenn es um die Gestaltung bestmöglicher und passender Lebensbedingungen junger Menschen geht.

AllzweckJack_photocase.com

AllzweckJack_photocase.com

Dazu haben sich die ministerialen Vertreter_innen auf einen grenzübergreifenden Weg begeben. Und das, obwohl die Probleme der unterschiedlichen Länder bei jeweils ganz verschiedenen Themen liegen, wie zum Beispiel Jugendarbeitslosigkeit oder demographischer Wandel. Auf der Suche nach positiven Problemlösungen und Präventionsstrategien wollen sie zusammen arbeiten. Erkannt haben sie dabei bereits, dass sie sich selbst in einem Peerlearning Prozess für mehr Demokratie befinden.

Jugend für Europa hat einen (englischen) Clip erstellt mit der Zusammenfassung des Treffens. Was die deutschen, niederländischen, belgischen, tschechischen, französischen, schwedischen und litauischen Vertreter_innen erarbeitet haben, findet ihr unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=fQB7koJnvr4&feature=youtu.be

Unsere Lieblingszitate für eine neue europäische Jugendpolitik sind dabei:

Belgien: Unsere Abteilung fokussiert sich hauptsächlich auf Jugendarbeit. Ich denke, am wichtigsten ist die Diskussion über die Grenzen von Jugendarbeit und die Rolle, die Jugendarbeit in Bezug auf das große Thema Inklusion und den Kampf gegen Kinderarmut spielen kann.

Deutschland: Eigenständige Jugendpolitik ist die Basis für jede neue Form der Jugendpolitik in Europa. Deshalb ist es so wichtig, diesen Blick mit anderen europäischen Ländern zu diskutieren und von ihren Erfahrungen und Sichtweisen zu profitieren.

Frankreich: Wir würden uns gerne auf gute Jugendpolitik fokussieren und junge Menschen als Ressource und nicht als Problem betrachten. Wenn man sich nur auf die Probleme beschränkt, wird das Potential nicht ausgenutzt!

Schweden: Wir müssen eine positive Herangehensweise an junge Menschen haben und die Menschenrechte und das Thema Inklusion hochhalten, um Probleme präventiv anzugehen und die Jugendphase als solche zu einer guten Phasen zu machen.

Tschechien: Wenn man sich den ganzen Peer Learning Prozess ansieht, würde ich sagen, dass dies tatsächlich ein Peer Learning Projekt war. Es ist absolut notwendig, das Peer Learning mit neuen Themen weiterzuführen!

Und die Moderatorin Dr. Helle Becker sagte: Peer Learning ist ein grundlegender Maßstab der europäischen Kooperation im Bereich Jugend. Wir beweisen, dass es in der Tat ein Herzstück ist und dass es wertvoll ist sich trotz aller nationaler Unterschiede auszutauschen.

kirsic_photocase.de

kirsic_photocase.de

Der Cutter hat im Übrigen bei Minute 7:57 recht… interessantes Bildmaterial eingebaut 😉

Jetzt aber zu euch: Wie seht ihr das? Was darf eurer Meinung nach bei einer neuen Jugendpolitik nicht fehlen? Und was können andere Jugendliche – eure Peers – tun, um Demokratie greifbarer zu machen? Macht euch Gedanken und bringt euch ein über tool.ichmache-politik.de in die aktuelle Beteiligungsrunde von Ichmache>Politik!

Wirkung? Los!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: