Feedback zu Anerkennung außerschulischer Bildung

3 Jun

Bund-Länder-AG gibt Feedback

2012 haben wir die Meinungen, Vorschläge und Forderungen von Jugendlichen zur Anerkennung außerschulischer Bildung zusammengetragen und sie an relevante jugendpolitische Akteur_innen weitergeleitet. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie hat sich auf ihren letzten drei Sitzungen ausführlich mit den Ergebnissen der Beteiligungsrunde beschäftigt und viel darüber diskutiert. Nun liegt ihr Antwortschreiben vor.

››› Das komplette Antwortschreiben der Bund-Länder-Arbeitsgruppe

Das antworten die Mitglieder der Bund-Länder-AG:

Was auffällt: Die Mitglieder der Bund-Länder-AG begrüßen und teilen viele der Positionen der Jugendlichen.

So teilen sie die Einschätzung, dass außerschulische Bildung ein wichtiger Lernort ist, um den Erwerb verschiedenster Kompetenzen zu ermöglichen und das Entdecken eigener Stärken zu fördern. Auch unterstützen Die Mitglieder der Bund-Länder AG unterstützen zudem ausdrücklich die Position, dass „Wertschätzung heißt, Freiräume [zu] schaffen“ und zu bewahren. Ebenfalls für sinnvoll, halten sie die Darstellung der außerschulisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem offiziellen Dokument, wie dem Lebenslauf, und sprechen sich gleichzeitig ebenso wie die Teilnehmer_innen der Konsultation gegen eine zu formalisierte Form, wie ein Pflichtheft, aus.

Die Mitglieder der Bund-Länder-AG können die Forderung nach praktischer Unterstützung für ehrenamtlich engagierte Jugendliche nachvollziehen und sind bereit, in ihren jeweiligen Gremien die Vorschläge zu prüfen. Skeptisch zeigen sich die hingegen bezüglich der Forderung der Jugendlichen, außerschulisch und schulisch Erlerntes gleich anzuerkennen.

Die Bund-Länder-AG lotet derzeit gemeinsam Möglichkeiten aus, wie man der fehlenden Sichtbarmachung und Anerkennung außerschulischer Bildungsprozesse entgegenwirken kann. Sie setzt sich damit auseinander, wie außerschulisch erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse ermittelt, dokumentiert und bescheinigt werden können, ohne die besonderen Standards der Kinder- und Jugendarbeit zu vernachlässigen.

Abschließend bedanken sich die Mitglieder der Bund-Länder-AG bei den Teilnehmer_innen der Konsultation herzlich für die vielfältigen Anregungen aus dem Konsultationsprozess und kündigen an, dass sie sich auf den Fortgang der Diskussion freuen.

››› Das komplette Antwortschreiben der Bund-Länder-Arbeitsgruppe
››› Zur Zusammenfassung der Konsultationsergebnisse

Was macht die Bund-Länder-Arbeitsgruppe?

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe ist das zentrale Gremium für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Umsetzung der EU-Jugendstrategie. Ihre Mitglieder entwickeln gemeinsame Positionen und Strategien und bereiten Entscheidungen über Ausrichtung und Steuerung der Umsetzung durch die jeweiligen Gremien von Bundesländern und Bundesregierung vor. Alle Bundesländer haben Mitglieder aus ihren obersten Landesjugendbehörden für die Bund-Länder-AG benannt. Die Bundesregierung ist durch das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend vertreten.

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