Die Ergebnisse von [SchulLEBEN – Mehr als Lernen]

23 Mai
IS2_photocase.com

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[Darum ging’s]

Wie muss Schule aussehen und sein, damit junge Menschen sich hier wohlfühlen? Werden Schüler_innen eigentlich ausreichend am Schulgeschehen beteiligt? Wie müssen Kooperationen zwischen Schule und Jugendhilfe ausgestaltet sein, damit alle jungen Menschen dieselben Chancen und Fördermöglichkeiten bekommen? Um diese Fragestellungen drehte sich die Beteiligungsrunde [SchulLEBEN – Mehr als Lernen],  im Rahmen von Ichmache>Politik zum Thema „Schule als Lern- und Lebensort“, an der sich bis zum Frühling 2013 junge Menschen als Politik>Macher_innen beteiligt haben. Die Ergebnisse wurden nun von uns zusammengefasst.

Die Ergebnisse in aller Kürze:

  • Die Teilnehmenden machten deutlich: Schüler_innen müssen von Vornherein in Entscheidungen des Schullebens miteinbezogen werden. Wichtig ist ihnen hierbei, dass die Rahmenbedingungen für eine gelungene Mitbestimmung gewährleistet werden, z. B. über eine ausreichende finanzielle und inhaltliche Unterstützung der Schüler_innenvertretung.
  • Doch nicht nur Partizipation in der Schule ist den jungen Politikmacher_innen  wichtig: Jugend im Allgemeinen und Schülervertretungen im Speziellen benötigen einen festen Platz in politischen Strukturen. Durch eine effiziente Förderung und eine gute Struktur auf Stadtebene, könnte Partizipation auch bei kommunalpolitischen Themen umgesetzt werden.
  • Könnten es die jungen Politik>Macher_innen entscheiden, so würde es wohl mehr Möglichkeiten für eine Freizeitgestaltung außerhalb von Schule geben. Sie machten in vielen Beiträgen sehr deutlich, dass sie bereits sehr wenig Freizeit hätten und damit sehr unzufrieden sind. Ganz konkrete Maßnahmen, wie ein bundeseinheitlicher freier Nachmittag oder eine 35-Stunden-Woche für alle Schüler_innen wurden von den jungen Politik> Macher_innen als wichtig angesehen.
  • Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Trägern sind für die Teilnehmenden unabdingbar. Besonders wichtig sei es, die Interessen der jungen Menschen immer im Blick zu behalten und Kooperationen auf Augenhöhe zu gewährleisten.
  • Die Politik>Macher_innen sehen die Lehrer_innen als Schlüsselfiguren, wenn ein ganzheitliches Lernkonzept im Mittelpunkt des Schullebens stehen soll. Sie legen Wert auf den Einsatz vielfältiger Methoden und auf ein neues Verständnis der Beziehung von Leher_innen und Schüler_innen.

>>> Zur Zusammenfassung der Ergebnisse von [SchulLEBEN – Mehr als Lernen]

Das passiert mit den Ergebnissen:

Die Ergebnisse fließen in den bundesweiten Prozess zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik ein. Ganz konkret haben politische Entscheidungsträger_innen und Fachleute aus Theorie und Praxis zugesagt, sich damit auseinanderzusetzen und den jungen Politik> Macher_innen im Anschluss ein Feedback zu geben. Bisher haben die Mitglieder der Steuerungsgruppe für die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik sowie das Bundesjugendministerium dieses Feedback zugesichert. Sie spielen eine wesentliche Rolle für die Gestaltung des Prozesses.


LINK ZU ALLEN GESAMMELTEN BEITRÄGEN
http://bit.ly/Schulleben_AlleBeitraege

LINK ZU DEN ABSTIMMUNGSERGEBNISSEN
http://bit.ly/Schulleben_Abstimmung

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